V.B.B.F.L.Ö

Verein für französische Vorstehhunde Österreich - St. Hubertushunde

Vereinsinformation

Der Verein vertritt dzt. 13 Rassen:

Epagneul: Francais, Picard, Bleu Picard, Audemer, (St. Usuge)

Braque: Francais, St.Germain, Ariege, Dupuy, Bourbonais, Auvergne, Barbet, Griffon Boulet.

Im Jahre 1992 wurde zum erstenmal ein französischer Vorstehhund, der Rasse Epagneul Picard; die legendäre Zuchthündin " Leila " in Österreich eingeführt und ins Österreichische Hundezuchtbuch = ÖHZB mit EPI Nr. 1 des ÖKV, eingetragen. "Leila" war die bestausgebildeste Zuchthündin und rassestandardmäßige Vorzeigehündin. Später 1996 folgten die Francais Zuchthündin " Rica " EFR auch mit der Nr. 1, dann der kurzhaarige Franzose 1996 Braque d'Auvergne und der erste Blue, 2000 folgte der rauhaarige Barbet und schließlich der kurzhaarige Braque Francais (P) im Jahre 2002. Auch die letzteren Eintragungen erhielten die Nr. 1 im ÖHZB.
Mit größtem Interesse, Einsatz und Liebe zu den schönen, intelligenten Jagdhunden, der uralten französischen Vorstehhunderassen, habe ich mir mit größter Leidenschaft 1992 zum Ziel gesetzt, diese erstmals in der Geschichte Österreichs zu vertreten und vorzustellen. Durch Züchtung in Österreich sollte der Rassestandart der Hunde erhalten bleiben, sowie die Verbreiterung gefördert werden. Dies ist mir in der Zwischenzeit gelungen. Der " Franzosenvater von Österreich " werde ich in Frankreich und Deutschland salopp genannt.
Warum diese bemerkenswerten Hunde, die französische Vorstehhunde, bislang noch keiner in Österreich geführt, oder beim ÖKV eintragen hat, ist mir persönlich unerklärlich.

Die vorherrschende Rassevielfalt - eine Rarität - und die drei Haarvarianten dieser Hunde sind bewundernswert. Eine bislang in Österreich praktisch unbekannten französischen Vorstehhunderasse, stellt sich nunmehr als Urahne fast aller europäischer Hunderassen den Interessenten, Freunden und vor allem den passionierten Jägern und Hundführer vor.
Nach einer sehr mühevollen, und nicht immer leichten Aufbauzeit (seit 1992), die ich fast nahezu alleine bewältigen musste, wurde schließlich dieser Verein in Österreich erstmalig im Jahre 2000 aus der Taufe gehoben. Dieser ist für 13 verschiedenen, lang, kurz und rauhaarigen Französischen Vorstehhunderassen zuständig. Unser Verein ist der einzige offizielle Vertreter in Österreich .
Nach dem neu geltendem Vereinsgesetz wurde der Verein "VBBFLÖ" ordnungsgemäß von der Behörde (Linz - Vöcklabruck) bewilligt und unter ZVR 187986058 eingetragen.
Gemäß der Vereinsstatuten wird das Vereinspräsidium auf 4 Jahre gewählt. Dem Verein darf ich als gewählter Präsident, Zuchtwart und Meisterführer vorstehen.

Die Benennung des Vereins "V.B.B.FL.Ö." ergibt sich aus folgenden Einzelteilen:
Verein, Braque (Kurzhaar), Barbet (Rauhhaar), Franz. (Langhaar), Österreich.

Der Verein wird nur von den Mitgliederbeiträgen und Spenden aufrecht erhalten.
Alle Vereinsmitglieder erhalten 3 mal jährlich den Vereinskurier mit den neuesten Vereinsnachrichten. Sonstige Informationen über Veranstaltungen, Ausstellungen, Kurse, Prüfungen und Allgemeines werden gesondert übermittelt.
Alljährlich werden verschiedene Jagdhundeprüfungen gemäß der geltenden Prüfungsordnungen des ÖJGV (JGHV Deutschland) und der PO des Vereines abgehalten.
Ohne ordentlicher Mitgliedschaft in unseren Verein, werden diese nicht betreut und erhalten keine Unterstützung. Es können auch keine Welpen vom Züchter ohne Mitgliedschaft im Verein abgegeben werden.
Der eingetragene Verein hat sich in Österreich zum Ziel gesetzt, diesen alten, seltenen und sehr gut veranlagten französischen Vorstehhunderassen ( 13 verschiedene ), gemäß der Vereinsstatuten, Zuchtordnung und der ÖJGV - ÖKV (JGHV-SCC u. VDH) Vorschriften, zu züchten und bestmöglichst zu erhalten.
Den vorbildlichen passionierten Jäger, Hundeführer und dem Hundeliebhaber sollen die jagdlichen, ursprünglichen und rassetypischen Eigenschaften erhalten bleiben. Der rassegerechte Körperbau, entsprechend des FCI-Rassestandards und des Vereines werden gefördert.

Äußerst wichtig ist die artgerechte, fachgerechte und tierschutzgerechte Haltung (Hundehaltegesetz) der Hunde. Diese müssen einen menschenwürdigen Umgang, ein soziales Miteinander zwischen Mensch/Hund haben. Eine reine Zwingerhaltung ist nicht erlaubt. Die Hunde bedürfen einer jagdlichen Ausbildung, einer Unterordnung und können auch vielseitig einer brauchbaren Verwendung, wie Sport und Such-Spurarbeit eingesetzt werden. Der Präsident und der Zuchtwart berät und unterstützt sie gerne. Ein Hund für alle Fälle - bishinh zum Vollgebrauchshund und sozialen Partner.
Abschließend möchten wir Ihnen noch mitteilen, dass vom Österreichischen Kynologenverband (ÖKV), für Hunde die aus dem Ausland eingeführt werden, nach einem Ansuchen, eine Einzeleintragung in das Österreichische Hundezuchtbuch = ÖHZB, erteilt werden. In Österreich geworfene Welpen erhalten vom ÖKV die Abstammungspapiere (Ahnentafel), sofern die Züchter im Verein "V.B.B.FL.Ö." Mitglied sind und eine Zuchterlaubnis besitzen.

Im ÖKV wird unser Verein als "Verein für betreute Rassen" geführt.